Zum Inhalt springen

Studien

Unser Wissen für Ihre Altersvorsorge und Vermögensaufbau​

Wir bei myPension haben nicht nur jahrelange berufliche Expertise im Bereich der Kapitalanlage, Altersvorsorge und Vermögensaufbau. Wir stoßen auch regelmäßig wissenschaftliche Untersuchungen mit Instituten und Universitäten an und verfassen auch eigene Whitepaper zu relevanten Themen. Wir verstehen uns auch als Impuls- und Ideengeber für die Branche und sind auch gefragter Partner bei Tages- und Fachpresse. Gerne stellen wir Ihnen unser Wissen zur Verfügung.

Studie „Was für Sparer übrig bleibt“

in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Altersvorsorge und der V.E.R.S. Leipzig GmbH​

Gesetzliche Rente, Basisrente, Riester-Rente, betriebliche Altersversorgung und private Rentenversicherung – die Altersvorsorge in Deutschland ist vermutlich so komplex und intransparent geregelt wie in kaum einem anderen Land auf der Welt. Wir wollten daher wissen: welches Produkt liefert in unterschiedlichen Lebenssituation die besten Ergebnisse für Sparer ab?​ Den richtigen Weg zur passenden Altersvorsorge zu finden ist im Vorfeld für Sparer fast unmöglich. Daher wollten wir mit der hier vorliegenden Studie ein „Navigationssystem“ durch das Labyrinth der Förderformen sowie der Produkt- und Besteuerungsarten geben. Dafür haben wir uns mit dem Deutschen Institut für Altersvorsorge und der V.E.R.S Leipzig zusammengetan. Auf Basis unserer Idee und der „Schirmherrschaft“ des Deutschen Instituts für Altersvorsorge hat das V.E.R.S Leipzig, ein Spin-Off des Instituts für Versicherungswissenschaften e.V. der Universität Leipzig, die Studie erstellt und die Musterberechnungen durchgeführt.​ Ziel der Studie ist es aufzuzeigen, welche der zur Verfügung stehenden Vorsorgevarianten das womöglich höchste Einkommen im Alter für Sparer erzielt. Berücksichtigt wird dabei nicht nur die Renditeerwartung und die Kosten der Produkte, sondern auch die Förderung in der Ansparphase als auch die Besteuerung bei Auszahlung. Oder kurz gesagt: Wir wollten wissen, was für Sparer übrig tatsächlich übrig bleibt.​

Gutachten ​ „Ausgestaltung einer sinnvollen Kapitalanlage für die Altersvorsorge im Niedrigzinsumfeld“ ​

durchgeführt vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung

Die Notwendigkeit einer privaten, kapitalgedeckten Altersvorsorge ist offensichtlich. Trotzdem legen die Bundesbürger immer weniger Geld für die Altersvorsorge zur Seite. Sparbeiträge fließen nach wie vor auf Sparbücher, Tagesgeldkonten und klassische Lebensversicherungen. Und dass obwohl aufgrund der Garantieverpflichtungen kaum noch Renditen erwirtschaftet werden. Im Gegenteil: Durch die hohen Gebühren und unter Berücksichtigung der Inflation resultieren oftmals sogar Realverluste. Daher ist die Nutzung von Fondsanlagen für die Altersvorsorge alternativlos. Die Fondsanlage kann sowohl im Depot als auch im Versicherungsmantel erfolgen. Im Versicherungsmantel ergeben sich steuerliche Vorteile gegenüber einem reinen Fondssparplan. Zudem ist eine Absicherung des Langlebigkeitsrisikos möglich. Die Analyse der steuerrechtlichen Unterschiede beruht auf der Gesetzeslage, die ab Januar 2018 gilt. Berechnungen des IVFP für den untersuchten Modellfall zeigen, dass bei Wahl der Kapitalauszahlung zu Rentenbeginn der steuerliche Vorteil gemessen an der Rendite der Kapitalanlage ca. 0,7 Prozentpunkte beträgt. Wird das Kapital zu Rentenbeginn verrentet, führt die Ertragsanteilsbesteuerung dazu, dass die Fondspolice deutliche Vorteile gegenüber einem Fondssparplan aufweist. Die jährliche Leibrente aus der Fondspolice ist um ca. 23 Prozent höher als bei einer Direktanlage. Dies entspricht einer um 0,7 bis 0,8 Prozentpunkte höheren Rendite.

myPension Whitepaper

„Die Gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland: Wie eine sozial gerechte Sanierung gelingt“ Von Rogier Minderhout, Gründer und Geschäftsführer der myPension Altersvorsorge GmbH​

Die Gesetzliche Rentenversicherung („GRV“) ist ein Sanierungsfall. Im Jahr 2021 beliefen sich ihre Ausgaben auf 363,5 Mrd. Euro. Über Beiträge hat sie lediglich 262,6 Mrd. Euro eingenommen. Die Lücke beträgt also mehr als 100 Mrd. Euro. Jedes Unternehmen, das so wirtschaftet, würde zum Insolvenzgericht gehen müssen. ​ ​ Im Fall der GRV springt der Staat ein und füllt die Lücke mit Steuergeldern. Die Bundesausgaben für die GRV betrugen im Jahr 2021 über 106,2 Mrd. Euro. Somit werden rund 29 % der GRV Ausgaben vom Bundeszuschuss gedeckt. Durch diesen Zuschuss und die damit einhergehende Aufbesserung der Renten, will der Staat einen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit hierzulande leisten. Seit Jahren ist der Steuerzuschuss zur GRV die mit Abstand höchste Ausgabe im Bundeshaushalt. ​ ​ Um die Zukunftsfähigkeit des Landes nicht weiter zu gefährden, muss die GRV nachhaltig saniert werden. Nur so entsteht Spielraum für notwendige Investitionen in Bereichen wie Klimaschutz, Bildung und Digitalisierung. ​ ​ Mit diesem Whitepaper schlagen wir eine Sanierung der GRV vor, die große Summen für alternative Verwendungen freisetzen und die GRV gleichzeitig sozial gerechter machen würde. ​  

myPension Blog​